Die Kirche, ein schlicht geputzter Bruchsteinbau, zeigt hier allein in der Gegend die Grundform des im 18 Jh. aufkommenden Zentralbaues; elliptisches Schiff und fast quadratischer Chorteil auf der Breitseite. Die Ausstattung ist ganz im Stil des Rokoko gehalten. Der Hauptaltar sowie die Kanzel sind von der selben Hand. Initialen an der Innenseite der Kanzel: (i.J. 1779 von M B M. Breuer aus Dasburg (?)

 

Der Hochaltar besteht aus einem hohen Tabernakel mit reichen Seitenvoluten und danebenstehenden hohen Postamenten, darauf die Holzstatuen St. Jakobus (rechts)und St. Rochus (links). Das Antipendum zeigt die Enthauptung des hl. Jakobus. Das große mittlere Gemälde des linken Seitenaltars stellt die Kreuzabnahme Jesu dar. In der Mitte oben ist Gott Vater, der die Arme ausbreitet, mit einer Taube dargestellt. Auf dem linken Seitenflügel vorne findet sich der hl. Eligius, der Patron der Handwerker, rechts der hl. Lambertus.

 

Auf dem rechten Seitenaltar ist in der Mitte Maria mit dem Kind dargestellt. Auf den Seitenflügeln sind links die hl. Agatha und rechts der hl. Hubertus gemalt. In den kleinen oberen Gemälden sind in der Mitte Großmutter Anna mit Jesuskind, daneben wohl die Stifter des Altares Herr und Frau von Montigny. Rechts in der Mauernische befindet sich eine Nachbildung der „Lieben Mutter Gottes von Luxemburg“.

 

Der auf der rechten Seite des Altarraums in die Wand eingelassene Grabstein der im Jahr 1743 verstorbenen Anna Johanna von Montigny stammt aus der früheren Kapelle. Ebenso die Statue des hl. Sebastian.

Auch die Dorfkirche hat im Laufe der letzten Jahre ihren Weg in die Zukunft beschritten. Größere Renovierungen des Baukörpers und des Innenraumes der letzten Jahre prägen ihre heutige Erscheinung. Die Restaurierung der Altäre, insbesondere die des linken Altars, brachte eine kunsthistorische Besonderheit hervor. Auf der Rückseite des Altarbildes zeigte sich ein gut erhaltenes Bild eines Malers einer niederländischen Schule.

Weitere Infos zur Pfarrgemeinde finden Sie hier.

Kirche

St. Jakobus der Ältere

 

1767 an der Stelle einer ehemaligen Kapella durch Trinitarier Pfarre Augustinus Kerchen von Daleiden errichteter Zentralbau als Grundrissumkehrung der Dasburger Marienkapelle.

Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.

Facebook-Gruppe

Silke Nelles

Waldstraße 12

D - 54689 Dasburg

 

Tel.: +49 (0)6550 929548
Handy: +352 691 238026
Mail: buergermeister@dasburg.de

  • Grey Facebook Icon